Fallenbruch

 Der Fallenbruch, eine häufige Ursache für Türnotöffnungen

Die Falle oder auch Türschnapper ist der Teil des Schlosses, welcher aus dem Schlosssystem herausragt und beim Schließen des Schlosses in das Schließblech der Zarge einrastet. Meist ist dieser Teil auf der einen Seite abgerundet und wird zur Spitze hin dünner. Dieses System wird im Inneren des Schlosses durch eine flexible Feder gestützt.
Probleme die durch Verschleiß oder Gewalt auftreten

Verschmutzung, Korrosionserscheinungen oder aber auch Abnutzung der Feder können das Zurückziehen der Falle erschweren, so dass das Schließen der Tür nur mühsam erfolgt. Bei solch einem Problem sollte man vorerst ein Pflegespray anwenden um die Gleiteigenschaften des Schnappers zu erhöhen und Verschmutzungen wie Rost oder Dreckpartikel zu entfernen. Ein solches Spray kann käuflich in Baumärkten oder aber auch bei Sicherheitshäusern erworben werden. Auf gar keinen Fall sollte man versuchen die Tür mit Gewalt zu schließen z.B. durch Zuschlagen der Tür. Dadurch kann es zu einem Fallenbruch kommen und man bekommt die Tür überhaupt nicht mehr geöffnet. Tritt dieser Fall ein hilft oft nur noch ein Schlüsseldienst.

Der Fallenbruch

Ein Fallenbruch liegt vor, wenn die Falle im Inneren des Schlosses zerbrochen ist.
Fallenbruch eines Türschlosses
Dadurch rutscht der vordere Teil (Schnapper und Führungsschiene) weit in das Schließblech hinein und macht so ein Öffnen der Tür unmöglich. Sehr oft weisen Türfallen im hinteren Teil oben und unten eine Führungsschiene auf, was das Öffnen der Tür nochmals erschwert. Der Schlüsseldienst versucht nun die Falle mit Feinstarbeit aus dem Führungsloch zurückzuziehen. Gelingt dies nicht, muss das Türschloss aufgebohrt und später durch ein Neues ersetzt werden.

Sollte eine Tür nur noch schwer schließen, darf man auf gar keinen Fall Gewalt anwenden , um sich den höheren Aufwand einer Türöffnung oder Schlossbohrung zu ersparen.
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